Ausbildungs-Scouts der IHK an der Aventinus-Mittelschule

Orientierung auf Augenhöhe: Viele Schülerinnen und Schüler sind sich unsicher, welcher Karriereweg der Beste für sie ist. Die Möglichkeiten scheinen schier und endlich und viele Jugendliche wünschen sich eine bessere Berufsorientie­rung bereits an der Schule. Rektor Wolfgang Brey von der Aventinus-Mittel­schule Abensberg und sein Lehrerteam setzt das bayernweit IHK-Projekt der Ausbildungs-Scouts seit Jahren an seiner Schule äußerst erfolgreich um. Und das funktioniert so: Junge Auszubildende stellten ihre Berufe direkt in allen 8. und 9. Klassen vor und geben wertvolle Tipps zu Themen wie Bewerbung oder Vorstellungsgesprächen – eine echte Orientierung auf Augenhöhe eben. Bei der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim engagieren sich ca. 100 Ausbil­dungs-Scouts aus der ganzen Region. Und das Team wächst und wächst.

Sie kommen in der Regel aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr und haben be­reits Praxiserfahrung, sprechen die gleiche Sprache und verstehen die Sorgen der Schülerinnen und Schüler teils besser – waren sie wenige Jahre zuvor oft in der gleichen Situation! Für beide Seiten haben diese Gespräche viele Vorteile: Die Schüler erhielten Orientierung im Job-Labyrinth und lernten neue Berufe und Perspektiven kennen, die Ausbildungsscouts sammelten Erfahrung in Prä­sentationstechniken einer perfekt ausgestatteten Abensberger Mittelschule.

Der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Abensberg Manuel Lorenz, Rektor Wolfgang Brey und sein engagiertes 8. Und 9. Klassen-Lehrerteam bedankten sich ab­schließend bei den Scouts und vor allem bei der Personalreferentin der IHK Christine Ballmann und Frau Matea Vrkic, der Referentin für Berufsorientie­rung.

Schulbesuch auf dem Biohof Blüml

Die sechsten Klassen der Aventinus Mittelschule Abensberg haben in den Wochen vor den Sommerferien besondere Ausflüge erlebt – sie wanderten morgens zum Biohof von Hermann Bäuml nach Biburg-Dürnhart, um sich dort von dem Biolandwirt über den Hof führen zu lassen. Bäumls landwirtschaftliches Anwesen beherbergt Räume für die Aufzucht von Küken und große Freiflächen mit neuem Mobilstall für Legehennen. Für die Legehennen hat Bäuml einen Bruderküken-Vertrag abgeschlossen, so dass das Schreddern der männlichen Küken entfällt. Diese werden als Masthähnchen aufgezogen und leben rund doppelt so lange wie konventionelle Masthähne. Die Eier vom Biohof Bäuml sind deshalb „Bruderhahn-Eier“. Schnäbel werden im Biobereich ohnehin nicht gestutzt.

Bäuml: „Seit 2010 bewirtschaften wir unseren landwirtschaftlichen Geflügelhof nach den ökologischen Richtlinien von Bioland.“ An oberster Stelle stehen dabei „die artgerechte Tierhaltung und die Eingliederung der Landwirtschaft in die natürlichen, ökologischen Kreisläufe.“ Auf dem Anwesen pflanzt Bäuml – alles unter Bioland-Kriterien – Kartoffeln, Lauch, Einlegegurken, Kürbis, Äpfel und Rote Beete und vertreibt die Waren ab Hof, die Hühnereier findet man auch in regionalen Supermärkten. Die Karotten gehen inzwischen komplett an einen Hersteller von Veggieburgern in der Region. Apfel- und Rote Beete-Saft holt man bei ihm ebenfalls vom Hof. Eine Solarkraft-Anlage versorgt das Anwesen mit Energie. 

Natürlich kamen die kleinen, flauschigen Küken bei vielen Schülerinnen und Schülern am besten an. „Fast jede und jeder wollte mal eins in der Hand halten“, so die Klassenlehrer Thomas Nöth und Jonathan Furch, die mit der 6b und 6c zu Besuch waren. Das Geflügel kommt als Eintagsküken von einer Biobrüterei nach Dürnhart. In den ersten Tagen benötigen die Küken viel Wärme und Fürsorge. Ab der siebten Woche können sich die Tiere auf der Weide frei bewegen und können so Picken und Scharren. Sie fressen frische Kräuter, Insekten und Würmer und haben so einen artgerechten Lebensraum. Auch die Biohähnchen haben es besser als der Durchschnitt - Bäuml: „Ein Bio-Hähnchen bekommt Zeit zum Wachsen. Erst nach 70 bis 90 Tagen hat es sein Schlachtalter erreicht.“ Ein konventionelles Hähnchen hat 32 Tage Zeit. 

Nach den Führungen wurden die Kinder vom Bus wieder abgeholt. Rektor Wolfgang Brey, der selbst eine Klasse begleitet hat, ist begeistert: „Wir haben den Biohof Bäuml im Rahmen unserer Projektwochen Alltagskompetenzen - Schule fürs Leben besucht, weil er mit seinem Bio-Angebot ideal dazu passt.“ Das Kultusministerium bezuschusst die Projektwochen. Der Wert ist groß, so Brey: „Zunächst mal hat es den Kindern Spaß gemacht!“ Und was Spaß macht, behält man: Manch einer hat daheim erzählt, was er jetzt weiß, berichtet Brey. „Wenn das geschieht, hat man was richtig gemacht“, grinst er. Und auch dem Biolandwirt haben die Besuche gefallen: „Mir haben die Schüler echt ein Loch in den Bauch gefragt.“ Nur eins war bedenklich: „Meinen Rauhaardackel haben sie fast tot gestreichelt. Der ist jetzt richtig verwöhnt.“

Hervorragende Platzierung beim Planspiel Börse

Nicht wie gewohnt in der Kreissparkasse Kelheim, sondern wegen der Corona-Situation fand die heurige Siegerehrung an der Aventinus-Mittelschule in Abensberg statt.

Fast drei Monate lang beobachteten die neunten M-Klassen und die neunten Klassen der Wirtschafts­schule die Kursent­wicklungen an verschiedenen Börsen, studierten die Wirt­schaftsnachrichten und wägten das Für und Wider für die aus­sichtsreichsten Transaktionen für das eigene Depot ab. Die Spielgruppen „Die Aktienjäger“ mit den „Spielführern“ Lukas Grimm, Muriel Lübeck und Brian Ismann - und das Dreamteam mit Alexandra Mortka, Mona Riedmeier, Annika Riedmeier und Selinay Kaya, sowie die „Aktienprinzessin­nen“ Pia Gerls­beck und Stefanie Schwertl belegten einen hervorragenden Platz mit einem ansehnlichen Depotgesamtwert.

Sie steigerten ihr Depot mit wohl überlegten Entscheidungen und Weitsicht. Dabei wurden auch immer wieder die aktuellen -Ereignisse wie die gebeutelte Wirtschaft durch die Pan­demie oder kritische Situation auf der Welt bei den Überlegungen einbezogen.

Gebietsdirektor Reinhard Handschuh, Rektor Wolfgang Brey, Lehrerin Stefanie Knauer und Studienrat Werner Holzer und Planspiel-Börse-Spielleiter Niklas Neumeyer lobten unisono die erfolgreichen Börsianer – vor allem in dieser schwierigen Zeit – und überreichten den strahlenden Gewinnern heuer wertvolle Babos, mit denen sie – sofern es die aktuelle Situa­tion zulässt – in ausgesuchten Abensberger Geschäften einkaufen können.

Internetnutzung - aber richtig!

Unter diesem Motto besuchte Herr POK Daniel Pudritz von der Polizeiinspektion Kelheim am 23.03.2022 die Klassen 7a und M7 der Aventinus Mittelschule Abensberg.

Zuerst lauschten die Schülerinnen und Schüler einem Vortrag zu den Themen „Datenschutz, Urheberrecht und Mediennut­zung“. Durch einen hohen Alltagsbezug konnten die Jugendli­chen eigene Erfahrungen in die Schilderungen von Herrn Pudritz einbringen.

Beim Lösen von aktuellen Fallbeispielen zeigten die Klassen ihr Wissen und konnten ihr Rechtsverständnis unter Beweis stellen.

Besonders wichtig war es zu erfahren, was man tun kann, wenn man zum Beispiel im Internet gemobbt wird oder wie man sich bei Problemen in sozialen Netzwerken richtig verhält.

Der zweite Teil des Besuches wurde ebenfalls mit Spannung erwartet. Die Schülerinnen und Schüler durften den Polizisten mit vielen Fragen Löchern. So wurde zum Beispiel geklärt, wie viele Verbrecher in einem Polizeiauto mitfahren können. Auch gab Herr POK Pudritz den Schülerinnen und Schüler die Mög­lichkeit, sich über den Beruf des Polizisten zu informieren. 

Rektor Wolfgang Brey und seine Lehrkräfte konstatierten, dass dieser Vormittag sehr ge­winnbringend für ihre Schülerinnen und Schüler war.

Schülerlotsendienst an der Aventinus-Mittelschule Abensberg

„Wir wollen auch Verantwortung übernehmen“, das sagten zwölf Schüler der Aventi­nus-Mittelschule Abensberg und ließen sich von Polizeihauptmeister Heiner Gess, in seinem letzten Einsatz als Verant­wortlicher für die Verkehrser­ziehung der Polizei im Landkreis Kelheim und seinem Nachfolger Poli­zeihauptmeister Andreas Odvody, in die Details des Einsatzes einweisen. Über diese Aussage freute sich ganz besonders Schulleiter Wolfgang Brey, der wie seine Lehrkräfte und Sicherheitsbeauftragter Jür­gen Deinlein bestrebt ist, den Schülern schon so früh wie möglich Verantwortungsbe­wusstsein, soziales En­ga­gement beizubringen, denn er wisse von Betriebslei­tern, dass bei der Suche nach Auszubildenden durch­aus geschaut werde, ob die Jugendlichen etwa schon solchen ehrenamtlichen Dienst übernommen haben.

Als Schülerlotse heißt es früh aufstehen und das be­ginnt in der Früh um 07:10 Uhr. Wenn`s regnet oder wie im Moment es kalt ist und schneit, könne das schon ganz schön unangenehm sein. Dabei müssen die 13- bis 15 jährigen durchaus Acht geben, auch auf sich selbst, denn es kommt zwar nicht oft, aber immer wieder vor, dass Autos nicht halten, einfach durchfah­ren und nicht brem­sen, obwohl die gelben Jacken der Schülerlotsen deutlich sichtbar sind.

Der Einsatz der Jugendlichen und der ihrer erwachse­nen Kollegen, der Schul­weghel­fer, sei absolut not­wendig, da im Einsatzbereich in Abensberg immer jede Menge Verkehr herrscht.

Und so ist es gut, dass die nächste Generation schon in den Startlöchern steht.

Folgende Jugendlichen versehen die Aufgabe oder bereiten sich gerade darauf vor:

Bohnenstengel Elias, Büttner Michelle, Krasniqi Agon, Rahmani Ensar, Bytyqi Vlera, Burger Line, Düringer Theresa, Kümper Gina, Ipfelkofer Julian, Roith­meier Simon, Ayhem Bouzid, Felix Schiefert

 

Ortspreisverleihung zum 52. Internationalen Jugend Creativ Wettbewerb

Die Jury begutachtete viele Malarbeiten

Mit der Aufforderung „Was ist schön?“ ermunterte die Raiffei­senbank Kreis Kelheim e.G., Geschäftsstelle Abensberg, die Schülerinnen und Schüler der Aventinus-Mittelschule Abens­berg zur Teilnahme am 52. In­ternationalen Jugendwettbe­werb.

Mit vielen abgegebenen Malarbeiten konnte ein sehr erfreuli­ches Ergebnis verbucht werden. Der Jury ge­hörten die Lehre­rinnen Bettina Sußebach, Sabrina Sendtner  und die Sekretärin Mehtap Usta von der Abensberger Mittelschule und Privat­kundenberater Thomas Schmidt von der Raiffeisenbank an.

Aufgrund der Vielzahl an sehr guten Arbeiten fielen die ge­troffenen Entscheidungen nicht leicht. Ermittelt wurden viele Sieger, denen tolle Preise und Urkunden übergeben wurden.

Die Malarbeiten mussten den Gestaltungsauftrag „Zeige mit deinem Beitrag: „Was ist schön?“ berücksich­tigen, aussage­kräftig und selbstständig gefertigt sein.

Rektor Wolfgang Brey zeigte sich stolz, dass wieder so viele Schülerinnen und Schüler seiner Schule ihr be­sonderes Talent zeigen und beweisen konnten.

Bei der Durchsicht merkte das strenge Gremium sofort, welche Buben und Mädchen bei der Arbeit von ihren Lehrkräften be­sonders motiviert und fachlich betreut wurden.

Deutlich war zu beobachten, dass das Thema den Künstlern der verschiedenen Altersgrup­pen auch dieses Mal sehr großen Spaß bereitete. Der Rektor und seine Kunstspezialistinnen Bettina Sußebach und Sabrina Sendtner und der zuständige Organisator Thomas Schmidt bestätigten den Schülerinnen und Schülern ab­schließend ein gutes Auge und freuten sich über fantasievolle und äußerst ansprechende Kunstwerke!

Die Bilder der Jahrgangsstufensieger werden noch nach Mün­chen gesendet zum Landesent­scheid.

Die glücklichen Gewinner sind:

Klasse 5:       Luka Brnjakovic

Klasse 6:       Klara Wöhrl

Klasse 7:       Amanda Kolb

Klasse 8:       Mahsah Ahmadi

Klasse 9:       Muriel Lübeck

AOK Bewerbungstraining an der AMA

Berufsorientierung und Ausbildungsfindung ist an der AMA ein zentrales Thema

Im Rahmen der vertieften Berufsorientierung der Aventinus-Mittelschule-Abensberg lud Rektor Wolfgang Brey die Ausbildungsleiterin der AOK Andrea Bayer ein, um in den neunten Klassen Tipps und Hilfestellungen bei der Berufsfindung zu geben. Die Schüler/innen fragten interessiert nach und konnten so Wissenswertes für Ihre Ausbildungsfindung erfahren. Sie befasste sich eingehend mit den Inhalten einer Bewerbung, bei den Anforderungen eines online Einstellungstestes, simulierte ein Vorstellungsgespräch und beantwortete offene Fragen zur Ausbildung bei der AOK.

Im Nachgang werden die Schüler/innen weiterhin mit Frau Bayer in Verbindung bleiben, um so eventuell auftretende Unklarheiten, bzw. Fragen sofort telefonisch oder per E-Mail abzuklären.

Das Schulteam war begeistert von diesem kurzweiligen und gewinnbringenden Vormittag – und bedankte sich herzlich für das professionelle Coaching.

Kindern Lust aufs Lesen machen

Frau Silke Nagel wirbt an der Aventinus Mittelschule Abens­berg für das Lesen. Der Welttag des Buches – heuer am 23. April – wird in der Aventinus Mittelschule immer als Anlass ge­nutzt, gerade den unteren Klassen Lust aufs Lesen zu machen. Dazu werden Promi­nente geholt, die aus passenden und kindgerechten Bü­chern vorlesen. Heuer war dies na­türlich nicht möglich – den­noch hat Rektor Wolfgang Brey den Welttag des Buches auch in der Corona-Zeit genutzt, um „seinen“ Fünftklässlern Lust aufs Lesen zu machen. So gab es am 23. April selbst bereits die gesamte „Seppis Tagebuch“-Reihe, finanziert von der Neu­städ­ter Firma ADFORS. Am Mittwoch, 12. Mai, kam nun Abens­bergs Buchhändlerin Silke Na­gel in die Schule, um Fünftkläss­lern und den Kindern der Notbetreuung ihren Beruf zu erklä­ren ­‑ und sie fürs Lesen zu begeistern. Mit dabei – wenn auch nicht im Klassenzimmer – wa­ren die Fünftklässler im Distan­zunterricht, die sich in der Klasse am Bildschirm meldeten. So konnten alle einen spannenden und gruseligen Abschnitt aus dem Buch „Die Monsterprü­fung“ mitverfolgen, vorgelesen von Silke Nagel. Sie empfahl: „In diesen Zeiten müsst ihr eure Phantasie benutzen. Lest und geht so auf phantastische Rei­sen.“ Frau Nagel verteilte an­schließend Gratisexemplare des Comicromans „Biber undercover“. Rektor Wolfgang Brey dankte ihr herzlich für die seit 16 Jahren bestehende Partner­schaft.

Bronzemedaille beim Planspiel Börse

Nicht wie gewohnt in der Kreissparkasse Kelheim, sondern wegen der Corona-Situation fand die diesjährige „Planspiel Börse“-Siegerehrung an der Aventinus-Mittelschule in Abensberg statt.

Fast drei Monate lang beobachteten die 10. Klassen die Kurs­entwicklungen an verschiedenen Bör­sen, studierten die Wirt­schaftsnachrichten und wägten das Für und Wider aussichts­reicher Transak­tionen für das eigene Depot ab. Die Spielgrup­pen „Anders 666“ unter den „Spielführern“ Maxi Rengstl, Benjamin Tischler, Adrian Nagel, und Aaron Aunkofer belegten den 3. Platz mit einem De­potgesamtwert von 57.131,33 Euro.

Sie steigerten ihr Depot mit wohl überlegten Entscheidungen und Weitsicht. Dabei wurden auch immer wieder die aktuellen Ereignisse wie der US-Präsidentenwahlkampf, der Brexit oder die ge­beutelte Wirtschaft durch die Pandemie bei den Überle­gungen einbezogen. 

Gebietsdirektor Reinhard Handschuh, Rektor Wolfgang Brey, Lehrerin Steffi Knauer und Vermö­gensberater Florian Pankalla lobten die erfolgreichen Börsianer – vor allem in dieser schwierigen Zeit – und überreichten den strahlenden „Bron­zemedaillengewinnern“ heuer wertvolle Babos, mit denen sie in ausgesuchten Abensberger Geschäften einkaufen können.

 

Wie gutes Benehmen bei Bewerbungen hilft

Respekt, Höflichkeit, Körpersprache: Schüler der Aventinus Mittelschule lern­ten Benimmregeln, die im Beruf erwartet werden.

ABENSBERG. Wann immer es um Umgangsformen geht, fällt früher oder später der Name Knigge. Jener Freiherr, mit vollem Namen Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge, gilt als der Papst für Etikette und gutes Benehmen. Da­bei beschäftigt sich das bekannteste Werk des norddeutschen Schriftstellers, der Mitte des 18. Jahrhunderts lebte, „Über den Umgang mit Menschen“ vor allem mit den Umgangsformen und entwickelte sich erst im Laufe der Zeit durch Co- Autoren zu dem Werk über die Regeln des Anstands, dem „moder­nen Knigge“.

Und den beziehungsweise dessen Grundregeln kann man auch in Zeiten von Smartphone und Twitter noch gut gebrauchen. Und vor allem die Schülerinnen und Schüler seien sehr interessiert, erzählt Tobias Holland von der Barmer GEK. Im Personalwesen für die Lehrlinge zuständig, bekommt Holland das Beneh­men – oder vielmehr das fehlende –- der Azubis tagtäglich zu sehen und be­schloss, Nachhilfe zu geben. Wie die Stadt mitteilt, betonte Rektor Wolfgang Brey beim Knigge-Kurs für Schüler in Abensberg, dass es in der Aventinus-Mit­telschule um mehr gehe als nur um Wissensvermittlung. Dabei soll auch die Werteerziehung und Sozialkompetenz auf dem Lehrplan stehen. Zwar hätten sich die Regeln der Etikette über die Zeit verändert, aber immerhin wurde den Heranwachsenden früher noch ein Mindestmaß an gutem Benehmen vermit­telt, wurde man etwa in der Tanzschule auf die eine oder andere Situation vor­bereitet. Es gebe Antworten auf viele Situationen – für Verliebte, im Berufs- oder auch im Gesellschaftsleben.

Schwerpunkt der Unterweisung bei den Zehntklässlern der Mittelschule waren die Benimmregeln, die im beruflichen Umfeld erwartet werden. Der Referent machte aber schnell klar, dass es hier im Prinzip nur um die alltäglichen Um­gangsformen unter Menschen geht. Respekt, Höflichkeit, freundliches Auftre­ten, angemessenes Begrüßen, korrekte Anrede, passendes Outfit und adäquate Körpersprache sollten nichts Aufgesetztes, sondern etwas Selbstverständliches sein. Mit vielen Beispielen aus seiner Berufs- und Ausbildungspraxis brachte Holland den Schülern das Thema anschaulich nahe. Besonderes Augenmerk legte er auf den ersten Eindruck, den man bei anderen Personen hinterlässt.

Rektor Brey und seine Lehrer bedankten sich zum Abschluss des Vormittags für die Ausführungen des Referenten und betonten unisono, dass an ihrer Schule schon immer Alltagskompetenz vermittelt werde.